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Die Schleimhäute der Atemwege werden durch die Salz-Ionen stimuliert

Die Atemwegs- Schleimhaut ist bei Erkrankten (z.B. bei Asthma, COPD) von einem sehr zähen Schleim bedeckt. Dies resultiert aus der übermäßigen Bildung von Entzündungsproteinen. In dieser veränderten Schleimschicht können sich die für den Abtransport Verantwortlichen Flimmerhärchen nicht mehr bewegen. Mit der Lähmung bleibt dann der Schleim stecken und reichert sich immer mehr an. Eine Reinigung der Atemwege findet nun nur noch durch Abhusten statt.

Die in der Luft gelösten Salz-Ionen werden von der Bronchialschleimhaut angezogen, unter anderem wegen deren negativer Oberfläche. Die Salz-Ionen wandern in den zähen Schleim und ziehen wegen ihrer hygroskopischen (wasserbindenden) Eigenschaft Wasser an. Somit wird der Schleim gelöst, die Flimmerhärchen befördern ihn nach außen, was einer normalisierten Reinigungsfunktion entspricht.